Bis eben dachte ich, diese wirklich beinharte Satire von Louis CK über den kirchlichen Missbrauch sei nicht mehr zu überbieten. Aber die Realität beeilt sich gerade wieder, den Kabarettisten zwischen die Beine zu knüppeln. Laut US-Experten 1,5 Milliarden Euro hat die katholische Kirche in die Missbrauchsskandale investiert. Und der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofkonferenz Bischof Ackermann steckt dumm aufgefallene Kleriker nicht etwa ins Kloster, sondern haut in den Sack und lässt sie wieder auf die gläubige, bisweilen kindliche Menschheit los.
Ich weise an dieser Stelle auf die Initiative des Netzwerks B hin, die sich gegen Verjährung von Missbrauch richtet, da sich die Opfer typischerweise erst dann melden, wenn sie erwachen sind und die Tat wegen Verjährung nicht mehr verfolgt werden kann.
Kirchens sind übrigens sauer, wenn man die Dinge beim Namen nennt. Darf man aber.
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#1 Pingback vom 02. April 2012 um 22:06