Stuttgart 21: Medien betreiben Desinformation

Dieses (erstaunlicherweise) offenbar wenig bekannte Foto zeigt den angeblich so bösen "Protestopa" (BILD) Wagner, kurz bevor ihm der Wasserstrahl "die Augen öffnete". Angeblich hätte sich der 66jährige Mann vor dem Strahl wegducken können - was allerdings etwas schwierig ist, wenn auf dem Wasserstrahl genug Druck drauf ist, um Augenlider zu zerfetzen und Gesichtsknochen zu frakturieren.
Wozu in dieser konkreten Situation die Distanzwaffe eingesetzt werden musste, obwohl die Stormtroopers dem isoliert stehenden Menschen ohne Probleme hätten abführen können, gehört zu den Rätseln, die uns etwa die treudoof labernde Politikerin Karin Maag zumutet:
Selbst Schuld, sagt Karin from Eddy Edwards on Vimeo.
Selbst, wenn der Mann mit Kastanien geworfen haben sollte: Die Herrschaften mit den Helmen (die Demonstranten quasi verboten sind) waren gut eingepackt. Die hätten das kaum anders wahrgenommen als die Kamellen am Rosenmontag. Das Recht auf freie Meinungsäußerung bzw. das Demonstrationsrecht verlangt im Deutschland des Jahres 2010 offenbar gewisse Opfer.
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