Dominik Rzepka weiß wieder was
Das ZDF beschäftigt u.a. eine Spitzenkraft in Sachen politischer Journalismus namens Dominik Rzepka, der immer wieder im Bezug auf die Piratenpartei auffällt.
Zum Bundesparteitag etwa hatte er eine "Super-Story" über das hysterisch-grotesk übertriebene Naziproblem der Piratenpartei gemacht. (Pro-Tipp: 5 bekannte Personen mit Nazi-Affinität auf über 30.000 Piraten sind nicht einmal im Promillebereich messbar.) Leider war sein damals für Sonntag Abend (29.04.2012) vorbereiteter Nazi-Beitrag von den dramatischen Vorgänge vom Samstag mehr als überholt. Statt den Beitrag zu schmeißen, klaubte die Journalisten-Kanone zusammen, was man am Vortag an Blödsinn hatte finden können, reduzierte die unmissverständliche wie einhellige Absage der Piraten gegen Rechts auf "Symbole" und halluzinierte von "Extremisten, die in den Bundestag segeln".
Nachdem Herr Rzepka den Piraten also vor drei Monaten ein Rechts-Problem angedichtet hatte, hat der Fachmann für Absurdes nun etwas Neues gefunden: Ein Links-Problem! Anlass hierzu scheint für Rzepka das aktuelle Gespräch zwischen Linkspartei-Chefin Kipping und Piratenvorsitzenden Schlömer gewesen zu sein. Analyse-Ass Rzepka roch den Braten sofort und twitterte:
Piraten: Sagt doch einfach, dass ihr links seid
und schreibt:
Die Partei besteht aus Linken
Die Überschrift lautet übrigens:
Piraten: Links, liberal - je nach Wahl
Wir werden noch viel von diesem Ausnahmetalent hören und sehen ...
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Ursprünglich veröffentlicht unter
https://kanzleikompa.de/2012/08/03/dominik-rzepka-weis-wieder-was/
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